Rekord-Dynamik & KI-Trends im Check
Wenn du heute mit dem Gedanken spielst, dich in Deutschland selbstständig zu machen oder dein bestehendes Kleinunternehmen weiterzuentwickeln, triffst du auf ein Umfeld, das so dynamisch ist wie selten zuvor. Der aktuelle Länderbericht des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) zeigt deutlich, dass der Gründergeist in Deutschland ein neues Allzeithoch erreicht hat. IM Jahr 2025 waren 13,0 Prozent der 18- bis 64-Jährigen in einer frühen Phase der Gründung, was einen deutlicher Sprung im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Du bist also Teil einer wachsenden Bewegung, die Deutschland im internationalen Vergleich der einkommensstarken Volkswirtschaften erstmals ins obere Viertel katapultiert hat.
Wer heute den Schritt wagt: Vielfalt als neuer Standard
Die Zeit, in der das Gründungsgeschehen einseitig geprägt war, ist vorbei. Du wirst feststellen, dass die deutsche Gründerlandschaft deutlich weiblicher, jünger und internationaler geworden ist. Besonders erfreulich ist der neue Höchststand bei den Gründerinnen: Mit einer Quote von 10,9 Prozent wird das unternehmerische Potenzial von Frauen immer besser gefördert, auch wenn Männer mit 15,0 Prozent weiterhin häufiger den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Politische Initiativen und gezielte Förderprogramme wie „EXIST-Women“ tragen Früchte und helfen dabei, strukturelle Barrieren abzubauen.
Vielleicht gehörst du auch zu der jungen Generation, die den Arbeitsmarkt geradezu stürmt. Unter den 18- bis 24-Jährigen hat sich die Gründungsaktivität seit 2018 nahezu verdoppelt, und fast 70 Prozent dieser Altersgruppe sehen hervorragende Chancen in ihrer Region. Auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind ein Motor der Erneuerung: Mit einer Gründungsquote von 18,8 Prozent sind sie deutlich aktiver als Personen ohne Migrationshintergrund. Diese Vielfalt ist eine enorme Stärke für dich und den gesamten Standort, da unterschiedliche Perspektiven zu innovativeren Lösungen führen.